

Ausstellungen
Aktuell
Werk für seltsame Erden
Sommerausstellungen 2026
10.05.2025 bis 28.06.2025
Fr. 16 - 18:00, Sa. & So. 14 -17:00
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Am Sonntag, den 10. Mai 2026 um 16 Uhr, eröffnet das Kulturwerk Herbsthausen e.V. die Gruppenausstellung „Pulse “ und parallel vier weitere Einzelausstellungen auf dem Gelände des ehemaligen Sägewerks Aug. Herbst in Gartow. Die Ausstellungen sind bis zum 30. Juni 2026 zu sehen. Die kuratierte Gruppenausstellung „Pulse“ bildet dabei den konzeptuellen Kern der diesjährigen Sommerausstellungen. Sie nimmt die Geschichte und die gegenwärtigen Potenzialen des Sägewerks Aug. Herbst in den Blick und stellt die Werke der eingeladenen Künstler in einen Dialog mit dem historischen Sägewerk.
Eingeladen wurden Julia Sjölin, Jano Möckel, Aída Tariq Rebull, Carlos León Zambrano, Jovan Turčinović, Malte Taffner, Paula Hummer, Monika Müller-Klug, das Duo Mona Hermann und Sofus Keiding-Agger sowie Clemens Botho Goldbach.
Im Zentrum von „Pulse“ steht eine Residenzphase im Vorfeld der Ausstellung, die den beteiligten Künstler*innen die Möglichkeit eröffnet, Region und Sägewerk kennen zu lernen sowie die Kunstwerke an die Räumlichkeiten anzupassen und weiterzuentwickeln.
Die augenscheinlichste Besonderheit von „Pulse“ liegt in der Präsentationsform: Die Arbeiten werden nicht in einem White Cube gezeigt, sondern in den denkmalgeschützten Hallen des historischen Sägewerks – insbesondere in der Gatterhalle – sowie im Außenraum des weitläufigen Geländes. Zwischen Maschinen, Spuren harter Arbeit und architektonischen Fragmenten entfalten sich Installationen, Skulpturen, Fotografien, Video- und Soundarbeiten, die den Ort nicht nur bespielen, sondern ihn in die Kunst einbeziehen.
Das Sägewerk selbst wird so zum integralen Bestandteil der Ausstellung: Einst geprägt von Rhythmus, Wiederholung und körperlicher Arbeit, fungiert es nun als Resonanzraum, als „Instrument“, das Vergangenheit und Gegenwart miteinander in Beziehung setzt.
Das 1868 gegründete und bis 2010 betriebene Sägewerk ist ein bedeutender Ort regionaler Industrie- und Sozialgeschichte. In „Pulse“ wird dieser historisch aufgeladene Raum neu erfahrbar gemacht: als Ort der künstlerischen Produktion, der Begegnung und des Austauschs zwischen lokalen und internationalen Perspektiven.
Kuratiert wird die Ausstellung von Camillo Ritter und Maximilian Seegert. Ein zentrales Anliegen des Projekts ist es, die Kunst im Dialog mit Ort, Nachbarschaft und Öffentlichkeit zu entwickeln. Entsprechend sind Besucher*innen eingeladen, die Ausstellung räumlich und sinnlich zu erfahren.
Begleitend zur Ausstellung findet ein vielfältiges Programm während der KLP mit täglichen Führungen und performativen Formaten statt, das den Austausch zwischen Kunst, Geschichte und Region vertieft. KLP Besucher*innen dürfen sich außerdem auf ganze 7 Konzerte in Herbsthausen dieses Jahr freuen.
Gefördert durch die Niedersächsische Sparkassenstiftung, die Sparkasse Uelzen Lüchow-Danenberg, sowie durch den Lüneburgischen Landschaftsverband und das Niedersäsische Minesterium für Kultur und Wissenschaft.
Parallel zu "Pulse" eröffnen ebenfalls am 10.Mai die Ausstellungen der Herbsthausen Künstler*innen Chenxi Zhong, Susann Karsthof, Camillo Ritter und Thomas Ritter. Die Vier zeigen jeweils neue Werke des verganganen Jahres installiert in ihren Ateliers und im Gartower Salon.








Pulse
Ein künstlerischer Dialog mit dem Sägewerk mit:
Julia Sjölin, Jano Möckel, Aída Tariq Rebull,
Carlos León Zambrano, Jovan Turčinović, Malte
Taffner, Paula Hummer und Monika Müller-Klug.
Pulse nimmt die Geschichte und die gegenwärtigen
Potenzialen des Sägewerks Aug. Herbst in den Blick. Die Ausstellung versammelt Malerei, Installationen, Skulpturen, Fotografien, Video- und Soundarbeiten. Ausgangspunkt ist das Sägewerk – ein historischer Ort von Arbeit, technischer Innovation und sozialer Transformation, dessen industrielle Vergangenheit bis heute im Raum nachhallt. Der Ort selbst wird zur Bühne und zum Resonanzraum, in dem Geschichte, Material und Gegenwart aufeinander treffen. Kuratiert von Maximilian Seegert.
Baustrategien – Mona Hermann und Sofus Keiding-Agger
Die multimedialen Arbeiten der beiden Künstler*innen erkunden das Zusammenspiel von gebautem Raum, kollektiver Vorstellungskraft und individueller Wahrnehmung. Durch wiederholende, kombinierende und feine Veränderungen machen sie Prozesse sichtbar, die unsere Beziehung zu Orten, Erinnerungen und sozialen Strukturen prägen.



in situ – Clemens Botho Goldbach
Clemens Botho Goldbachs große, raumgreifende Installationen sind in der Regel temporäre Unikate, die für den jeweiligen Ausstellungsort konzipiert und in situ realisiert werden. Für Herbsthausen entsteht eine neue ortsbezogene Arbeit aus seinem umfangreichen Fundus an Baumaterialien.
Gefördert durch:




Neues aus Herbsthausen
neue Arbeiten von Chenxi Zhong, Camillo Ritter, Susann Karsthof und Thomas Ritter
10.05.2025 bis 28.06.2025
Vernissage Sonntag, 10. Mai, 16 Uhr
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Parallel zu "a symphony for a sawmill" eröffnen ebenfalls am 10. Mai die Ausstellungen der Herbsthausen Künstler*innen Chenxi Zhong, Susann Karsthof, Camillo Ritter und Thomas Ritter. Die Vier zeigen jeweils neue Werke in Malerei, Skultur, Fotografie und Collage installiert in ihren Ateliers und im Gartower Salon.





„Party - Parti - Participation….“
Michelle Mohr und Eva-Clara Fabian
KLP Sonderpramm im KUBUS
4 x 4 x 4 meter großer weißer Kubus I Overheadprojektor I Tonpapier, Folien, Stifte, Gegenstände I und ihr.
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Der Kubus dient als Projektionsfläche, als Ort der spontanen Teilhabe.
Der Overheadprojektor ermöglicht unmittelbares haptisches Agieren.
Jede Bewegung wird auf der Glasfläche in Echtzeit wirkungsvoll vergrößert.
Gedanken werden visuell greifbar und verwandeln die Fläche in ein interaktives Statement.
https://kunst-kubus.de/
16. 05.
22:00 - Harm Bremer (Aerosol Light) - THE CUBE
Auf der Oberfläche eines gigantischen weißen Würfels entfaltet sich ein lebendiger Organismus aus Licht und Klang. Projektionen tasten den Raum ab, zerlegen ihn und setzen ihn neu zusammen. Die Sounds – vom Künstler selbst programmiert – entstehen im Moment und verschmelzen live mit den generierten Licht-Texturen zu einer audiovisuellen Komposition. Bild und Ton reagieren aufeinander, verdichten sich, lösen sich auf und machen den Würfel zur pulsierenden Schnittstelle zwischen Code, Raum und Wahrnehmung.
24.05.
11:00 - 22:00 experimen SCH
performative Füllung eines Zwischen Raums von Angnes.

Archiv
Art.Camp.Fest 2025
The Fragility of Humankindness
16.08.2025 bis 17.08.2025
Vernissage Samstag, 16. August, 14 Uhr

„Was ist das Gute?“ – Internationales Kunstfestival in Herbsthausen
Ausstellung
Am 16. August um 14 Uhr eröffnet im Kulturzentrum Herbsthausen die vierte Ausgabe des Art Camp Festivals unter Beteiligung von 55 Künstler*innen und Theaterschaffenden aus der Ukraine, Belarus, Serbien und Deutschland. Die über zwanzig Kunstwerke spüren dieses Jahr einer existenziellen und politischen Frage nach: Was ist das Gute?
In einer Zeit, die von schlechten Nachrichten und zerstörerischen Resignation geprägt ist, formulieren die jungen Künstler*innen einen leisen Hoffnungsschimmer. Einen Ausblick in eine unbestimmte Zeit des „danach“. Es zeichnen sich Umrisse einer von Zuversicht und Solidarität träumenden Welt ab; in jenem Licht am Ende des Tunnels, das noch sehr unwahrscheinlich und weit weg scheint. Aber der Wille der Künstler*innen ist da und er sucht tastend nach einem Ausdruck in Skulptur, Malerei und Performance. Allerdings nicht ohne den Blick in den Abgrund zu wagen, in den nicht Wenige von ihnen mit eigenen Augen geschaut haben und der als alternative Endung nicht von der Hand zu weisen ist.
Führungen durch die Ausstellung: Sa. 14:45 u. 16:30 So. 13:30 u. 15:30
Theater
Zwei Wochen lang kamen junge Menschen aus Belarus, Serbien und Deutschland zusammen. Sie tauschten Ideen und Erfahrungen aus und erkundeten die Themen Menschlichkeit und Solidarität. In der Mini-Utopie von Gartow wurde Theater zu einem kreativen Werkzeug und einer gemeinsamen Sprache, um darüber nachzudenken, was es bedeutet, Mensch zu sein.
Samstag von 15 bis 19 Uhr und Sonntag von 12 bis 17 Uhr präsentieren die Performer*innen jede Stunde bewegende ortsbezogene Aufführungen, die während des zurückliegendes Camps entstanden sind.
Party
Die angemessenste Party für das Ende vom Ende beginnt.
Wer morgen noch die Gleiche ist hat etwas verpasst. Wer jetzt nicht tanzt wird niemals mehr tanzen. Willst du das oder willst du glänzen?
Ab Samstag, 20:00 bis zum Ende der Zeit mit Jacob Knob und Ulyana.




Wo der Hund begraben liegt
Fabio Prosdocimi, Elisabeth Moch,
Alisa Tsybina, Simon Hehemann, Carolina Lehan,
Marie-Katharina Fischer, Frederik Albrecht,
Marc Botschen, Chenxi Zhong und Camillo Ritter
25.05.2025 bis 27.07.2025
Vernissage Samstag, 24. Mai, 18 Uhr






Überall Probleme. Kaum etwas charakterisiert unsere Gegenwart mehr als die ständige Aneinanderreihung von Krisen und Herausforderungen. Für unsere große Sommerausstellung haben wir Künstler:Innen eingeladen und sie gebeten Werke mitzubringen, die sich mit den kleinen und großen Problemen unserer Zeit beschäftigen. In Skulptur, Installation und Malerei verhandeln die auf dem weitläufigen Gelände von Herbsthausen ausgebreiteten Kunstwerke mit ihren eigenbrötlerischen Herangehensweisen abstrakte und konkrete Herausforderungen und Widrigkeiten in Leben und Kunst.
TON STEINE SALZ
Aleksandra Saša Jeremić, Charlotte Kremberg,
Eileen Raddatz, Valerija Rutz, Ricarda Scheringer,
Patrick Neugebauer, Philip Rudzinski, Silvio Kull, Anna Witt
25.05.2025 bis 27.07.2025
Vernissage Samstag, 24. Mai, 18 Uhr

Die Künstler*innen machten sich im Gorleben Archiv und in Gesprächen mit Zeitzeug*innen der Anti-Atom Bewegung auf die Suche nach Anknüpfungspunkten für zukünftige Formen der Kollektivierung. Die entstanden Arbeiten, thematisieren auf unterschiedliche Weise, wie sich die Handlungsfähigkeit einer Bewegung ins Kollektive Gedächtnis einschreibt. Neben der Ausstellung, entstand ein performatives Planspiel, das sich an der Idee eines Aktions Camps orientiert. Anhand verschiedener Stationen werden Besucher*innen eingeladen, performative Situationen zu erproben, die sich mit Aspekten von Selbstorganisation und Kollektivierung beschäftigen.
Thomas Ritter -Ein bisschen leiser
25.05.2025 bis 27.07.2025
Vernissage Samstag, 24. Mai, 18 Uhr

Erstmals stellt sich Thomas Ritter, Maler und Eigentümer von Herbsthausen, in einer Einzelausstellung der Region vor.
Ritters im abstrakten Expressionismus verwurzelten Werke legen einen Nebel der Mehrdeutigkeit über Themen. In vielen Schichten entstehend, zeichnet sich sein Verfahren durch das Hinzufügen und Entfernen von Farbe aus. Am Ende bleibt ein Geheimnis, dass mit Erinnerungen und Assoziationen verbundene Gefühle hervorruft. „Ein bisschen leiser“ zeichnet eine eindrucksvolle künstlerische Entwicklung der vergangenen Jahre nach, die geprägt ist von einer gesteigerten Zurückhaltung und Klarheit im Bild. Das gestisch-scheppernde aus seinen früheren Arbeitsphasen befindet sich in aktuellen Werken unter vielen Schichten Malerei verborgen. Es ist noch da aber zeigt sich vielmehr als Ahnung und findet weniger auf der Leinwand statt als in der Erinnerung des Betrachters. Das sorgt für eine gesteigerte Achtsamkeit beim Betrachten der Gemälde und einen spannenden Dialog zwischen Expression und Introspektive.

Ausstellungen
Aktuell
Werk für seltsame Erden
Sommerausstellungen 2026
10.05.2025 bis 28.06.2025
Fr. 16 - 18:00, Sa. & So. 14 -17:00
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Am Sonntag, den 10. Mai 2026 um 16 Uhr, eröffnet das Kulturwerk Herbsthausen e.V. die Gruppenausstellung „Pulse “ und parallel vier weitere Einzelausstellungen auf dem Gelände des ehemaligen Sägewerks Aug. Herbst in Gartow. Die Ausstellungen sind bis zum 30. Juni 2026 zu sehen. Die kuratierte Gruppenausstellung „Pulse“ bildet dabei den konzeptuellen Kern der diesjährigen Sommerausstellungen. Sie nimmt die Geschichte und die gegenwärtigen Potenzialen des Sägewerks Aug. Herbst in den Blick und stellt die Werke der eingeladenen Künstler in einen Dialog mit dem historischen Sägewerk.
Eingeladen wurden Julia Sjölin, Jano Möckel, Aída Tariq Rebull, Carlos León Zambrano, Jovan Turčinović, Malte Taffner, Paula Hummer, Monika Müller-Klug, das Duo Mona Hermann und Sofus Keiding-Agger sowie Clemens Botho Goldbach.
Im Zentrum von „Pulse“ steht eine Residenzphase im Vorfeld der Ausstellung, die den beteiligten Künstler*innen die Möglichkeit eröffnet, Region und Sägewerk kennen zu lernen sowie die Kunstwerke an die Räumlichkeiten anzupassen und weiterzuentwickeln.
Die augenscheinlichste Besonderheit von „Pulse“ liegt in der Präsentationsform: Die Arbeiten werden nicht in einem White Cube gezeigt, sondern in den denkmalgeschützten Hallen des historischen Sägewerks – insbesondere in der Gatterhalle – sowie im Außenraum des weitläufigen Geländes. Zwischen Maschinen, Spuren harter Arbeit und architektonischen Fragmenten entfalten sich Installationen, Skulpturen, Fotografien, Video- und Soundarbeiten, die den Ort nicht nur bespielen, sondern ihn in die Kunst einbeziehen.
Das Sägewerk selbst wird so zum integralen Bestandteil der Ausstellung: Einst geprägt von Rhythmus, Wiederholung und körperlicher Arbeit, fungiert es nun als Resonanzraum, als „Instrument“, das Vergangenheit und Gegenwart miteinander in Beziehung setzt.
Das 1868 gegründete und bis 2010 betriebene Sägewerk ist ein bedeutender Ort regionaler Industrie- und Sozialgeschichte. In „Pulse“ wird dieser historisch aufgeladene Raum neu erfahrbar gemacht: als Ort der künstlerischen Produktion, der Begegnung und des Austauschs zwischen lokalen und internationalen Perspektiven.
Kuratiert wird die Ausstellung von Camillo Ritter und Maximilian Seegert. Ein zentrales Anliegen des Projekts ist es, die Kunst im Dialog mit Ort, Nachbarschaft und Öffentlichkeit zu entwickeln. Entsprechend sind Besucher*innen eingeladen, die Ausstellung räumlich und sinnlich zu erfahren.
Begleitend zur Ausstellung findet ein vielfältiges Programm während der KLP mit täglichen Führungen und performativen Formaten statt, das den Austausch zwischen Kunst, Geschichte und Region vertieft. KLP Besucher*innen dürfen sich außerdem auf ganze 7 Konzerte in Herbsthausen dieses Jahr freuen.
Gefördert durch die Niedersächsische Sparkassenstiftung, die Sparkasse Uelzen Lüchow-Danenberg, sowie durch den Lüneburgischen Landschaftsverband und das Niedersäsische Minesterium für Kultur und Wissenschaft.
Parallel zu "Pulse" eröffnen ebenfalls am 10.Mai die Ausstellungen der Herbsthausen Künstler*innen Chenxi Zhong, Susann Karsthof, Camillo Ritter und Thomas Ritter. Die Vier zeigen jeweils neue Werke des verganganen Jahres installiert in ihren Ateliers und im Gartower Salon.








Pulse
Ein künstlerischer Dialog mit dem Sägewerk mit:
Julia Sjölin, Jano Möckel, Aída Tariq Rebull,
Carlos León Zambrano, Jovan Turčinović, Malte
Taffner, Paula Hummer und Monika Müller-Klug.
Pulse nimmt die Geschichte und die gegenwärtigen
Potenzialen des Sägewerks Aug. Herbst in den Blick. Die Ausstellung versammelt Malerei, Installationen, Skulpturen, Fotografien, Video- und Soundarbeiten. Ausgangspunkt ist das Sägewerk – ein historischer Ort von Arbeit, technischer Innovation und sozialer Transformation, dessen industrielle Vergangenheit bis heute im Raum nachhallt. Der Ort selbst wird zur Bühne und zum Resonanzraum, in dem Geschichte, Material und Gegenwart aufeinander treffen. Kuratiert von Maximilian Seegert.
Baustrategien – Mona Hermann und Sofus Keiding-Agger
Die multimedialen Arbeiten der beiden Künstler*innen erkunden das Zusammenspiel von gebautem Raum, kollektiver Vorstellungskraft und individueller Wahrnehmung. Durch wiederholende, kombinierende und feine Veränderungen machen sie Prozesse sichtbar, die unsere Beziehung zu Orten, Erinnerungen und sozialen Strukturen prägen.

in situ – Clemens Botho Goldbach
Clemens Botho Goldbachs große, raumgreifende Installationen sind in der Regel temporäre Unikate, die für den jeweiligen Ausstellungsort konzipiert und in situ realisiert werden. Für Herbsthausen entsteht eine neue ortsbezogene Arbeit aus seinem umfangreichen Fundus an Baumaterialien.


Gefördert durch:




„Party - Parti - Participation….“
Michelle Mohr und Eva-Clara Fabian
KLP Sonderpramm im KUBUS
4 x 4 x 4 meter großer weißer Kubus I Overheadprojektor I Tonpapier, Folien, Stifte, Gegenstände I und ihr.
mehr lesen...
Der Kubus dient als Projektionsfläche, als Ort der spontanen Teilhabe.
Der Overheadprojektor ermöglicht unmittelbares haptisches Agieren.
Jede Bewegung wird auf der Glasfläche in Echtzeit wirkungsvoll vergrößert.
Gedanken werden visuell greifbar und verwandeln die Fläche in ein interaktives Statement.
https://kunst-kubus.de/
16. 05.
22:00 - Harm Bremer (Aerosol Light) - THE CUBE
Auf der Oberfläche eines gigantischen weißen Würfels entfaltet sich ein lebendiger Organismus aus Licht und Klang. Projektionen tasten den Raum ab, zerlegen ihn und setzen ihn neu zusammen. Die Sounds – vom Künstler selbst programmiert – entstehen im Moment und verschmelzen live mit den generierten Licht-Texturen zu einer audiovisuellen Komposition. Bild und Ton reagieren aufeinander, verdichten sich, lösen sich auf und machen den Würfel zur pulsierenden Schnittstelle zwischen Code, Raum und Wahrnehmung.
24.05.
11:00 - 22:00 experimen SCH
performative Füllung eines Zwischen Raums von Angnes.

Neues aus Herbsthausen
neue Arbeiten von Chenxi Zhong, Camillo Ritter, Susann Karsthof und Thomas Ritter
10.05.2025 bis 28.06.2025
Vernissage Sonntag, 10. Mai, 16 Uhr
mehr lesen...
Parallel zu "a symphony for a sawmill" eröffnen ebenfalls am 10. Mai die Ausstellungen der Herbsthausen Künstler*innen Chenxi Zhong, Susann Karsthof, Camillo Ritter und Thomas Ritter. Die Vier zeigen jeweils neue Werke in Malerei, Skultur, Fotografie und Collage installiert in ihren Ateliers und im Gartower Salon.





Archiv
Art.Camp.Fest 2025
The Fragility of Humankindness
16.08.2025 bis 17.08.2025
Vernissage Samstag, 16. August, 14 Uhr

„Was ist das Gute?“ – Internationales Kunstfestival in Herbsthausen
Ausstellung
Am 16. August um 14 Uhr eröffnet im Kulturzentrum Herbsthausen die vierte Ausgabe des Art Camp Festivals unter Beteiligung von 55 Künstler*innen und Theaterschaffenden aus der Ukraine, Belarus, Serbien und Deutschland. Die über zwanzig Kunstwerke spüren dieses Jahr einer existenziellen und politischen Frage nach: Was ist das Gute?
In einer Zeit, die von schlechten Nachrichten und zerstörerischen Resignation geprägt ist, formulieren die jungen Künstler*innen einen leisen Hoffnungsschimmer. Einen Ausblick in eine unbestimmte Zeit des „danach“. Es zeichnen sich Umrisse einer von Zuversicht und Solidarität träumenden Welt ab; in jenem Licht am Ende des Tunnels, das noch sehr unwahrscheinlich und weit weg scheint. Aber der Wille der Künstler*innen ist da und er sucht tastend nach einem Ausdruck in Skulptur, Malerei und Performance. Allerdings nicht ohne den Blick in den Abgrund zu wagen, in den nicht Wenige von ihnen mit eigenen Augen geschaut haben und der als alternative Endung nicht von der Hand zu weisen ist.
Führungen durch die Ausstellung: Sa. 14:45 u. 16:30 So. 13:30 u. 15:30
Theater
Zwei Wochen lang kamen junge Menschen aus Belarus, Serbien und Deutschland zusammen. Sie tauschten Ideen und Erfahrungen aus und erkundeten die Themen Menschlichkeit und Solidarität. In der Mini-Utopie von Gartow wurde Theater zu einem kreativen Werkzeug und einer gemeinsamen Sprache, um darüber nachzudenken, was es bedeutet, Mensch zu sein.
Samstag von 15 bis 19 Uhr und Sonntag von 12 bis 17 Uhr präsentieren die Performer*innen jede Stunde bewegende ortsbezogene Aufführungen, die während des zurückliegendes Camps entstanden sind.
Party
Die angemessenste Party für das Ende vom Ende beginnt.
Wer morgen noch die Gleiche ist hat etwas verpasst. Wer jetzt nicht tanzt wird niemals mehr tanzen. Willst du das oder willst du glänzen?
Ab Samstag, 20:00 bis zum Ende der Zeit mit Jacob Knob und Ulyana.




Wo der Hund begraben liegt
Fabio Prosdocimi, Elisabeth Moch,
Alisa Tsybina, Simon Hehemann, Carolina Lehan,
Marie-Katharina Fischer, Frederik Albrecht,
Marc Botschen, Chenxi Zhong und Camillo Ritter
25.05.2025 bis 27.07.2025
Vernissage Samstag, 24. Mai, 18 Uhr






Überall Probleme. Kaum etwas charakterisiert unsere Gegenwart mehr als die ständige Aneinanderreihung von Krisen und Herausforderungen. Für unsere große Sommerausstellung haben wir Künstler:Innen eingeladen und sie gebeten Werke mitzubringen, die sich mit den kleinen und großen Problemen unserer Zeit beschäftigen. In Skulptur, Installation und Malerei verhandeln die auf dem weitläufigen Gelände von Herbsthausen ausgebreiteten Kunstwerke mit ihren eigenbrötlerischen Herangehensweisen abstrakte und konkrete Herausforderungen und Widrigkeiten in Leben und Kunst.
TON STEINE SALZ
Aleksandra Saša Jeremić, Charlotte Kremberg,
Eileen Raddatz, Valerija Rutz, Ricarda Scheringer,
Patrick Neugebauer, Philip Rudzinski, Silvio Kull, Anna Witt
25.05.2025 bis 27.07.2025
Vernissage Samstag, 24. Mai, 18 Uhr

Die Künstler*innen machten sich im Gorleben Archiv und in Gesprächen mit Zeitzeug*innen der Anti-Atom Bewegung auf die Suche nach Anknüpfungspunkten für zukünftige Formen der Kollektivierung. Die entstanden Arbeiten, thematisieren auf unterschiedliche Weise, wie sich die Handlungsfähigkeit einer Bewegung ins Kollektive Gedächtnis einschreibt. Neben der Ausstellung, entstand ein performatives Planspiel, das sich an der Idee eines Aktions Camps orientiert. Anhand verschiedener Stationen werden Besucher*innen eingeladen, performative Situationen zu erproben, die sich mit Aspekten von Selbstorganisation und Kollektivierung beschäftigen.
Thomas Ritter -Ein bisschen leiser
25.05.2025 bis 27.07.2025
Vernissage Samstag, 24. Mai, 18 Uhr

Erstmals stellt sich Thomas Ritter, Maler und Eigentümer von Herbsthausen, in einer Einzelausstellung der Region vor.
Ritters im abstrakten Expressionismus verwurzelten Werke legen einen Nebel der Mehrdeutigkeit über Themen. In vielen Schichten entstehend, zeichnet sich sein Verfahren durch das Hinzufügen und Entfernen von Farbe aus. Am Ende bleibt ein Geheimnis, dass mit Erinnerungen und Assoziationen verbundene Gefühle hervorruft. „Ein bisschen leiser“ zeichnet eine eindrucksvolle künstlerische Entwicklung der vergangenen Jahre nach, die geprägt ist von einer gesteigerten Zurückhaltung und Klarheit im Bild. Das gestisch-scheppernde aus seinen früheren Arbeitsphasen befindet sich in aktuellen Werken unter vielen Schichten Malerei verborgen. Es ist noch da aber zeigt sich vielmehr als Ahnung und findet weniger auf der Leinwand statt als in der Erinnerung des Betrachters. Das sorgt für eine gesteigerte Achtsamkeit beim Betrachten der Gemälde und einen spannenden Dialog zwischen Expression und Introspektive.